Signal Iduna Park zu Dortmund

Für mich immer noch Westfalenstadion

 

 

 

 

Mein zweiter Stadiontest hat mich in die Fussballoper nach Dortmund geführt.

Nicht ganz so spontan wie mein Besuch im Revierpowerstadion. Schon im Januar habe ich mich bei der neu eingeführten Tombola für Rollstuhlfahrerkarten eintragen lassen. Am 14.03.2015 war es soweit. Für das Heimspiel gegen Köln habe ich eine Karte bekommen im Block 3 auf der Westtribüne. Inbegriffen, eine Karte für meine Frau als Begleitperson für insgesamt sehr preiswerte 9,20 €.

 

Die Anreise über den Dortmunder Hauptbahnhof ist manchmal etwas zeitraubend. Je nach Bahnsteig muß man Servicepersonal in Anspruch nehmen, um per Lastenaufzug in den

" Backstage " Bereich zu kommen und von dort in die Bahnhofshalle. Um von hier in die U Bahn Ebene zu kommen muß man durch den Haupteingang nach links rollen. Nach ca. 200 m findet sich ein Fahrstuhl der nach unten fährt.

Die Linie U 45 fährt bis zur Sonderhaltestelle Westfalenstadion. Von dort geht es leicht bergauf zr Strobelalle; für leicht trainierte Selbstfahrer aber kein Problem. Für Elektrorollis sowieso nicht. Hier ist 1 Stunde vor Spielbeginn schon die Hölle los.

 

Der Eingang für Sonderkarteninhaber befindet sich an der Ecke Nordtribüne - Osttribüne. Hier warten Volunteers, die den weiteren Weg begleiten und  Schiebehilfe bieten. Beeindruckend führt der Weg zunächst unter der Osttribüne am Presse- und Spielereingang vorbei. Danach geht es unter der Südtribüne weiter zum Block 3, direkt am Spielfeldrand. Ca. 20 Meter von der

" Gelben Wand " entfernt.

Dementsprechend genial ist der Kontakt zum Spiel aber auch zu den ca. 25000 Fans auf der größten Stehtribüne Europas.

 

Für den Verzehr von Speis und Trank benötigt man eine Prepaid Karte die schnell beschafft ist.

Während des Spiel amenn tatsächlich MItarbeiter des Stadioncateres und übernehmen die Getränkeversorgung.

 

Der Spielverlauf war nicht nach meinen Vorstellungen, aber man kann ja nicht Alles haben.

 

Nach dem Schlusspfiff hat mich ein wieder ein Volunteer bis auf Strassenebene geschoben.

 

Von dort bin ich in 10 Minuten  zurück zur Sonderhaltestelle Westfalenstadion gerollt.

Hier ein toller Service der Strassenbahnen. Ein extra Zugang zum Bahnsteig wird von einem Mitarbeiter für Rollstuhlfahrer geöffnet. Dadurch gelangen Rollifahrer bereits vorab in die wartenden, noch leeren Strassenbahnen. Eine Super Idee, da hier schon ca. 1000 Fans auf eine Strassenbahn warten.In der dann überfüllten Bahn fühlte ich mich schon ein wenig wie im Zoo. Alkohol verändert Menschen eben doch und kostet ca. 1 Evolutionsstufe.

Aber auch das geht vorbei. Vor dem Service Schalter im Hauptbahnhof war eine lange Schlange; also Mut zur Lücke und einfach mal zum Bahnsteig gerollt. Da ich einige Meter mit Krücken humpeln kann, reichte mir die freundliche Hife eines jungen Mannes, der mir den Rollstuhl hoch getragen hat.

Im Regionalexpress dann noch 15 Minuten knisternde Atmosphäre durch 2 Gruppen auf der erwähnten, verminderten Evolutionsstufe. Es kam dann aber zum Glück nicht zur Schlägerei sondern man beließ es beim Rangeln.

 

Ich beobachte und berichte weiter.

 

0,5 Liter Brinkhoffs No 1 belasten die frisch aufgeladene Prepaidkarte mit 3,80 €. Dazu kommen 1,50 € als Pfand für die, übrigens sehr schön mit Spielerkonterfeien versehenen, an den Griffen stapelbaren, Bechern.

Ich habe meine nicht zurückgegeben sondern als Souvenir mitgenommen. 

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